Das Projekt war Bestandteil der BERLIN ART WEEK
und wurde am 15. September 2016 in der Stiftung Starke Berlin uraufgeführt.

Mit freundlicher Unterstützung:
Salzburger Festspiele
bildrecht wien
Stadt Salzburg
Rohdesohn Leipzig
Rechtsanwaltssozietät Liebert & Röth Berlin
Stiftung Starke Berlin

©lightsystemHARP Martina Stock

DER ROTE MORPHEUS

Eine Liaison aus bildender Kunst und Musik
Audiovisuelle Performance & Ausstellung
Serigrafie - E-Harfe - Spiegel

Martina Stock verstand das Projekt „DER ROTE MORPHEUS“ als Fortsetzung ihrer ersten Ausstellung, die sie mit „DER BLAUE EROS“ betitelt hatte. Die Farbe Blau bestimmte damals maßgeblich das Werk der Künstlerin. Hier rückte sie die Farbe Rot in den Fokus ihres künstlerischen Schaffens.

Morpheus, der griechische Gott des Traumes, steht für die Intention, die Martina Stock mit dieser Präsentation verfolgte. Den Betrachter in eine Traumsequenz zu entführen, in welcher dieser nicht nur die neuesten Werke der Künstlerin entdeckt, sondern auch mit sich selbst konfrontiert und Teil der Inszenierung wurde.

Im Ganzen und als Fragment, sowie in ständiger Bewegung, eben wie in einem Traum, der unvermittelt Bilder hervorbringt, wiederholt und miteinander kombiniert, verwandelte sie den Ausstellungsraum in eine Traumsequenz.

Beim Durchschreiten der Ausstellung wandelte der Besucher durch eine Installation - im Raum schwebender Bilder. Das gab ihm einen tiefen Einblick in die Entstehung der so kraftvollen Arbeiten des aktuellen Schaffens der Künstlerin. Starke Kontraste von sachlichen Motiven, erlaubten dabei das Eintauchen in den Schaffensprozess. Die Spiegelung des Selbst im Spiegel der Unendlichkeit, ließen den Betrachter mit dem Werk eins werden und die Eindrücke seiner Sinne aus Farben, Klänge und Licht zu einer Einheit verschmelzen.

Eröffnet wurde die Ausstellung mit einer audiovisuellen Performance, in der die Künstlerin ihre Bilder mit ihrem Harfenspiel zu einem Gesamtkunstwerk verschmolz, unterstützt durch den Sound - Künstler Davide Luciani. Der Loop, das immer wiederkehrende Motiv ihres Musikstücks, spiegelt sich auch in ihrem bildnerischen Schaffen: Während der Laufzeit der Ausstellung entwickelte sie eine weitere Serie von Serigrafien – auf Grundlage fotografischer Selbstinszenierungen in dem von ihr geschaffenen Raum.

 

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